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So sieht das aus, wenn ich in die Küche hüpfe. à propos hüpfen: der neue Veggie-Döner von Wheaty ist der Oberhammer. Gemacht habe ich ihn wie folgt:

Zunächst hab ich mittags mit dem Teig für das Fladenbrot begonnen und den Krautsalat gemacht, damit der schön durchziehen kann.

Abends kam in das Fladenbrot dann der Krautsalat, einige Scheiben Tomaten und mit Kräutersalz angemachter Joghurt. Und der Veggie-Döner, den ich ein paar Minuten in einem Miniaturklecks Olivenöl angebraten habe.

Geruch: wie in der Dönerbude. Sensorik: wie Döner halt. Geschmack wie in einer sauguten Dönerbude. Hammer! Dass Döner nie schön aussieht, ist weder den Freunden aus der Türkei noch Wheaty anzulasten. Jede Wette: dass dieser Döner vegetarisch ist, würde an einer konventionellen Dönerbude niemand merken.

Hammer: 5 von 5 Sternen mit Sonderapplaus.

Ich muss ja immer alles kaufen und ausprobieren. Also sofern (1) vegetarisch und (2) bio. Da ich in dieser Woche den neuen veggie-Döner von Wheaty bekomme, dachte ich mir: vorher sollte ich aber auch das Gyros von Wheaty probiert haben. Gesagt getan.

Erster Eindruck beim Öffnen der Packung: oh, riecht lecker. Ich briet das Gyros in einem Miniaturklecks Olivenöl für ein paar Minuten. Dazu hatte ich Kartoffelsalat. Konsistenz sehr angenehm, Geschmack lecker: Ohne den Weizeneiweisseigengeschmack, der mich zum Beispiel beim Wheaty-Bratstück stört . Kurz: yummie.

Der Kartoffelsalat passte nur bedingt, das Gyros würde eher eine scharfe Beilage erfordern. Nudeln mit Chilibutter zum Beispiel oder scharfer Reis.

Kauf ich bald wieder, ist lecker, deswegen als Fazit: 5 von 5 Sterne.

Wheaty veggie Gyros Schnellmahl

Wheaty veggie Gyros Schnellmahl

ss

Das letzte der 4 neuen Viana-Fertiggerichte war die Garden Veggie Bolognese Italian Opera Style. Ich hab sie unverändert zubereitet, 2 Minuten in der Pfanne erhitzt, Nudeln dazu, parmigiano reggiano drüber, fertig.

Die Hackfleischkonsistenz ist etwas grisselig, aber der Grundgeschmack ist ok. Ich musste leicht nachsalzen, dann war’s gut.

Fazit: kann mit meiner selbstgemachten Veggiebolo nicht mithalten und auch nicht mit den anderen Highlights von Viana. Weil es aber solide ist, 3 von 5 Sternen.

Garden Veggie Bolognese von Viana

Garden Veggie Bolognese von Viana

Wims Testküche 5: Virginia Steak von Wheaty

Wims Testküche 5: Virginia Steak von Wheaty

Das vegetarische Virginia Steak von Wheaty hat mich schon länger angelacht im Kühlregal unseres Biomarkts. Ich hab es wie folgt zubereitet: in wenig Öl und Butter angebraten, rasch kleingewürfelte Schalotten und 2 in Scheiben geschnittene Champignons dazu, „kurz vor fertig“ dann Nudeln hinein, mit etwas Sahne aufgegossen und mit Salz, Pfeffer und etwas „Ludwigs Leibspeis“ von Herbaria abgeschmeckt, fertig.

Sensorik: tiptop.

Das „Steak“ ist dort gut, wo die Pfefferkörner dominieren, an den andern Stellen war ein Grundgeschmack drin, den ich nicht recht definieren konnte und der nicht so mein Fall war. Ich kaufe es für mich nicht wieder, aber Silvia könnte es mögen, daher als Fazit: noch 3 von 5 Sternen.

Der vierte Test. Die „Knusper Stäbchen“ von Viana hatte ich bislang noch nicht probiert gehabt, weil ich noch nie ein Freund des Fischigen war. Auch zu den Fleischesserzeiten hatte ich nie Fisch gegessen. Aber wenigstens einmal wollte ich die „Vischstäbchen“ sozusagen auf dem Teller haben. Also gekauft, gebraten und probiert.

Ob die Stäbchen konsistenzmässig an Fisch rankommen, kann ich nicht beurteilen, aber so würde ich mir sensorisch Fischstäbchen vorstellen. Sie sind lecker, aber nicht der Brüller. Eine Prise Salz tut not und ein Klacks Mayonaise passte ganz hervorragend. Die Mayo fiel mir nach einem halben Teller ein, nachdem mir klar war, dass irgendetwas sossiges/cremiges fehlt.

Zusammen mit Kartöffelchen mit Butter und etwas Flor de Sel ist das alles in allem ne schnelle Mahlzeit, von der ich sehr sicher bin, dass Kinder davon begeistert sein würden.

Fazit: 4 von 5 Sternen.

Der dritte Test. Und heute gibts nix zum Meckern. Auf den Tisch kam das Paprika Veggie Gulasch von Viana. Auf den ersten Blick war ich von der Grösse der Gulaschstücke befremdet – und hatte Hirschgulaschassoziationen, aber dann beim Essen war das genau das richtige.

Zubereitung: Ich habe den Packungsinhalt unverändert in die Pfanne gegeben und 2-3 Minuten erhitzt und dann Nudeln untergezogen und so eine Minute noch vor sich hin schmurgeln lassen.

Gute Paprikanote, dezente Schärfe. Sehr lecker. Wenn es schnell gehen soll und trotzdem gut schmecken, dann ist das genau das richtige. Wenn es länger gehen soll, kann man ja mein Veggiegulaschrezept ausprobieren :-)

Wertung: 5 von 5 Sternen. Werd ich nachbestellen und für Notfälle einfrieren.

Viana Gulasch

Viana Gulasch

Schneller als geplant kam das nächste Viana-Gericht auf den Versuchsteller. Das fürs Frühstück vorgesehene Brot war schon geschimmelt und also musste etwas anderes her. Garden Veggies and Stripes war heute meine Wahl. Ich hätte damit anfangen sollen und nicht mit der durchaus leckeren Döner-Paella, denn im direkten Vergleich ist die Paella eben deutlich besser gewürzt und irgendwie stimmiger und die Garden Veggies sind zwar noch ok, aber aus den Augen aus dem Sinn …

Zubereitet hatte ich wie folgt: Packungsinhalt 5 Minuten in wenig Olivenöl in der Pfanne gebraten, fertig. Dazu etwas angemachter Quark . Ich glaube, ohne den Quark wär’ nicht viel zu berichten gewesen.

Wertung: 2 von 5 Punkten (ist ok, bleibt aber nicht in der Erinnerung, wäre aber gewiss „pimp“bar, aber das ist ja nciht der Sinn eines Fertiggerichts)

Unter uns, damit das nicht so negativ klingt: ich liiiieeeebe die Veggie-Schnitzel von Viana, das Veggie-Hacksteak, die Veggie-Bratwürste, den Veggie-Robinsonburger, die riesigen Veggie-Cevapcici und und und von diesen Dingen haben wir immer 2-3 Schubladen voll im Tiefkühler.

Viana Veggie Kebap Paella

Viana Veggie Kebap Paella

Ich muss ja immer alles ausprobieren. Ich werde in Zukunft hier auf meinem Kochblog neben den Rezepten auch kurze Testberichte von Gewürzmischungen, Bratsachen usw. bringen. Alles bio und alles vegetarisch. Wie immer also.

Es werden erstmal vor allem Produkte meiner Lieblingsfirmen Herbaria, Naturata und Viana drankommen. Alles gekauft, nix gesponsort. Aber wenn mich jemand bemustern will : herzlich gern :-) (aber wie gesagt, nur vegetarisch und nur bio-zertifizierte Dinge).

Aus einer Bestelllaune (mit 3 L!) habe ich ein paar Fertiggerichte bei veganbasics bestellt, die ich noch nicht probiert habe. Als erstes kam heute die Veggie Kebap Paella von Viana auf den Tisch. Ich habe den Packungsinhalt 5 Minuten in wenig Olivenöl in der Pfanne gebraten. Und des Versuchs wegen nicht nachgewürzt. Einziger Bonus: etwas angemachter Joghurt.

Die Dönertofustücke sind schmackhaft, gut gewürzt und von angenehmer Konsistenz. (So wie früher auch der Veggie Döner himself von Viana war, der merkwürdigweise inzwischen aus sehr kleinen Stücken besteht). Von der Paella ist der Mais geschmacklich im Vordergrund, das ist aber in Ordnung, weil es ja eine Paella ist.

Wertung: 3 von 5 Sternen = ist gut und lecker, werde ich gerne wieder essen, wenn es da ist. Ich werde es aber nicht gezielt nachbestellen.

Veggie Kebap Paella

Veggie Kebap Paella

Fladenbrot

Frisches, gerade noch warmes Fladenbrot braucht gar keine rechtfertigende Hauptmahlzeit, das schmeckt einfach so, pur, oder mit Butter und ein wenig Salz. Ich mags aber auch nicht missen, wenn ich ein Veggie-Chili mache, oder sonst etwas aus der arabischen, türkischen oder griechischen Küche.

Der Hauptkniff beim Fladenbrot ist die mehrfache Ruhezeit und das Zwischenkneten. Es ist also ein Rezept, für das man etwas Zeit braucht, das man also entsprechend vorplanen muss. Aufwendig ists nicht, aber man muss eben dran denken.

All right. Ich nehme 1 Pfund 630er Dinkelmehl (zum Beispiel das von Spielberger), mische es gut mit 2 Teelöffeln Salz. Dann löse ich einen Würfel Hefe mit 120 ml lauwarmem Wasser und einem Teelöffel Zucker auf (statt dem Hefewürfel geht auch eine Tüte Trockenhefe), bzw. mache Zucker/Hefe/Wasser zusammen und lasse es eine Viertelstunde stehen, bis es idealerweise Blasen hat.

Die Hefemischung gebe ich dann in die Schüssel mit dem Mehl und lasse die Küchenmaschine oder den Handmixer mit den Knethaken das gut ne Viertelstunde durchmixen, wobei ich nach und nach einen Viertelliter Wasser zugebe. Wenn der Teig eine schöne Kugel gibt, gebe ich ihn in eine Schüssel, tröpfele ein wenig Olivenöl darüber. –> Die Knethaken noch nicht wegräumen, die brauchen wir nochmal!

Die Schüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und den Teig 2 Stunden oder länger im Warmen gehen lassen.

Dann noch einmal rasch durchkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, das Backpapier mit wenige Olivenöl bestreichen (wirklich wenig!). Den Teig auf fast Blechgrösse ausrollen (ich mache das in diesem Falle lieber mit den Händen! Ob es mit der Rolle ausgerollt auch fluffig wird, weiss ich nicht, da fehlt mir der Versuch) und auf das Backblech geben und zu den Rändern hin ausformen.

Wieder mit nem Tuch abdecken und eine halbe bis dreiviertel Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 220 Grad Ober-und-Unterhitze vorheizen. Den Teig auf dem Blech mit Wasser bepinseln und Schwarzkümmel und schwarzem Sesam (gibts lecker von Herbaria) bestreuen und etwas grobes Salz (Flor de Sel, oder frisch aus der Mühle) drüber und ab damit in den Ofen. Als ganzes Blech braucht das 12-15 Minuten.

Rausnehmen, in Streifen schneiden und „mjamjam“ sagen, fertig.

Wenn man rundes Fladenbrot haben möchte, kann man auch einfach eine Springform nehmen. Man kann auch kleine runde Fladenbrote oder besser gesagt ~brötchen machen, das bäckt dann auch schneller.

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Bei meinem Geburtstagsbuffet war auch eine Schüssel mit einer zum Hauptgericht gemachten türkischen Vorspeise, nach deren Rezept ich gefragt wurde und also hier ist es :

Türlü ist türkisch und bedeutet nichts weiter als „Durcheinander“. Deswegen ist man da auch ziemlich frei in der Zusammensetzung. Ich mache es so: Und beginne mit dem, was am längsten dauert : mit dem Gemüse. Während ich es schäle, stelle ich schonmal einen Topf mit gesalznem Wasser auf den Herd und koche darin eine halbe Packung Spiralnudeln.

Ich drittele 3 dicke Zucchini und schneide sie in Streifen, gleiches mache ich mit mehreren geschälten Möhren. In einer beschichteten Pfanne habe ich derweil nicht zuviel Olivenöl erhitzt und leicht gesalzen. Da geb ich nach und nach die Gemüsestreifen hinein, wende sie regelmässig und sobald sie einigermassen braun sind, fische ich sie raus und lege sie auf einen Teller mit 2-3 Lagen Küchenrolle. Ich fange mit den Zucchinian und mache dann die Möhren. Das kann man aber eigentlich halten wie man will.

Manchmal mache ich auch eine Runde Aubergine und manchmal schmeisse ich noch ganz am Ende ganz kurz (weil die so schnell schwarz werden) einige halbierte Cocktailtomaten dazu.

Das Gemüse lasse ich kaltwerden, mache etwas Salz und frischgemahlenen Pfeffer drüber. Mit den Nudeln habe ich erst noch etwas vor: Ich zerlasse Butter in einer Pfanne, schäume edelsüsses Paprikapulver und Chilipulver sowie idealerweise frischgemahlene oder gemörserte Chilischoten darin auf, gebe etwas Salz dazu. Darin schwenke ich die Nudeln solange, bis alle von der Chilibutter gut abbekommen haben und sie gleichmässig verteilt ist. Das lasse ich dann so erkalten.

Mit dem Schneebesen mixe ich 3:1 Joghurt mit Schmand und gebe Salz und Brecht Kräutersalz hinzu. Dezent, nicht zu viel. Gerade so, dass man schmeckt, dass da was ist.

Wenn jetzt Nudeln udn Gemüse erkaltet sind, schichte ich in einer Form Nudeln nach unten, Gemüse in die Mitte, Joghurt nach oben.

Als Clou kann man nochmal rasch nen kleinen Topf auf den Herd stellen und einen kleinen Klacks Butter zerlassen und Chilipulver und Paprikapulver darin aufschäumen (Wie schon vorhin: rasch wieder runter, das bräunt nach und wird dann bitter!) und tröpfelt das nun über die Joghurtsosse wie ein Tachist. Das wird dann hart und ist eine schöne kleine scharfe Geschmacksinsel beim Verspeisen :-)

Gegessen wird das Türlü lauwarm bis kalt.

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